Bad Homburg, 03.10.2017, von Richard Schnopp

Riesige Resonanz beim Tag der offenen Tür des THW

Mehr als 1200 Besucher konnte das THW Bad Homburg/Oberursel bei beim diesjährigen Tag der offenen Tür auf seinem Gelände an der Urseler Straße begrüßen.

Der Wettergott hatte es wieder einmal gut gemeint mit den THWlern, so dass die geplanten Darbietungen reibungslos durchgeführt werden konnten und die interaktiven Stationen, wie plasmaschneiden, schweißen und baggerfahren regen Andrang fanden.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „ Bergen und Orten von Verletzten“ und wurde durch die Rettungshundestaffel des THW OV Viernheim begleitet. Diese waren mit 10 Helfern und 5 Rettungshunden angereist und haben ihr Können, mit Unterstützung der ortsansässigen Bergungsgruppen, auf dem extra hierfür eingerichteten Trümmerfeld unter Beweis gestellt.

Die Fachgruppe Ortung (FGr O) schafft bei schwierigen Schadenslagen die Voraussetzungen für die effektive Rettung Verschütteter, indem sie die Lage von Personen ermittelt. Ihre Einsatztaktik setzt auf die Kombination von Bergungsspezialisten, qualifizierten Rettungshunden und technisch-/elektronischen Ortungsgeräten, deren Zusammenspiel auch bei Verschütteten in schwierigsten Lagen einen Rettungserfolg verspricht.

Die Besucher konnten hautnah die Zusammenarbeit und Verlässlichkeit zwischen Hund und Mensch in unwegsamem Gelände bis hin zur Überwindung von extremen Höhenunterschieden erleben.

Auch die Jugendgruppe des THW Bad Homburg/Oberursel, die zwischenzeitlich 20 Mitglieder im Alter von 6 bis 17 Jahren hat, konnte durch eine gelungene Bergungsübung überzeugen.

Neben der Fahrzeugschau und einem allgemeininformativen Begleitprogramm haben Vertreter der Feuerwehr Bad Homburg, der Sanitätsbereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes Bad Homburg, der Polizei mit dem Präventionsmobil und Vertreter des Kreisverbindungskommandos Hochtaunus der Bundeswehr das Programm abgerundet. Für die kleinen Besucher war durch die THW Hüpfburg, einer Bobbycar-Crossstrecke und Kinderschminken ebenso für beste Unterhaltung gesorgt.

Bei Erbsensuppe aus der „Gulaschkanone“, Gegrilltem und gekühlten Getränken und Kaffee, sowie einer riesengroßen Kuchentheke, bestand genügend Zeit für die fachliche und persönliche Kommunikation aller Anwesenden.

Für eine Überraschung sorgten dann noch Vertreter der Taunus-Sparkasse, die dem Vorstand des Fördervereins des THW unerwartet eine Geldspende überreichten.

Schließlich kam es auch noch, wenn auch improvisiert, zum 1. Spatenstich für das neue Unterkunftsgebäude des Roten Kreuzes Bad Homburg, das auf dem benachbarten Grundstück zum THW in Kürze entstehen wird.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die mit viel Lob von Seiten der Besucher bedacht wurde.

Bildergalerie


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