Gegen 11:30 Uhr wurden zur Unterstützung der Feuerwehr zunächst Fachgruppen Räumen (FGr R) aus Frankfurt am Main und Fulda alarmiert. Aufgabe war die Verteilung des aus der Halle geborgenen Brandguts auf anliegenden Flächen, um ein kontrolliertes Abbrennen zu ermöglichen (FGr R aus Frankfurt am Main mit Radlader) sowie eine Öffnung der betroffenen Halle (FGr R aus Fulda mit Teleskoplader). Der Fachzug Logistik aus Friedberg unterstützte durch Ausgabe von Kraftstoff. Nachdem der Einsatz andauerte, wurde am Morgen des 9. Aprils zur Ablösung der Kräfte aus Frankfurt die FGr R aus Bad Homburg alarmiert. Aufgabe war weiterhin die Verteilung des aus der Halle gefahrenen Brandguts zwecks kontrolliertem Abbrennen. Der von der Einsatzstelle aufsteigende Rauch konnte schon auf der Anfahrt von der Autobahn 5 gesehen werden. An der Einsatzstelle mussten die Kräfte dementsprechend auch unter Atemschutz arbeiten. Gegen Mittag wurde durch die Einsatzleitung noch der Radlader aus Bad Homburg angefordert, da dieser für die Einsatzaufgabe besser als ein Teleskoplader geeignet ist. So konnte mit zwei Geräten gearbeitet werden, bis der Einsatz für die FGr R aus Bad Homburg mit Eintreffen in der Unterkunft gegen Mitternacht beendet werden konnte.
Die Zusammenarbeit mit den eingesetzten Kräften der anderen THW Ortsverbände sowie der beteiligten Feuerwehren und Hilfsorganisationen verlief hervorragend. Der Einsatz hat zudem die erheblichen Leistungsunterschiede der eingesetzten Baumaschinen in den jeweiligen Verwendungen einerseits und aufgrund der unterschiedlichen Baujahre gezeigt. Zwischen den beiden verwendeten Radladern liegen mehrere Jahrzehnte technischer Entwicklung.