Oberursel, 02.10.2002

Eigentumssicherung nach Einbruch

Am 02.10.2002 wurde das Technische Hilfswerk Bad Homburg um 0345 Uhr zu einer Eigentumssicherung nach Einbruch in den Holzweg in Oberursel gerufen. Die Anforderung erfolgte durch die Polizei.

Objekt

Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus, mit einer integrierten Fahrzeugdurchfahrt, in dem im Erdgeschoss ein Geschäft für Computer und Zubehör angesiedelt ist.

Schadenslage

Die Seitenscheibe des Ladengeschäftes war im Bereich der integrierten Durchfahrt, mittels Pflasterstein, eingeschlagen worden und mehrere Laptops wurden entwendet. In der Seitenscheibe befand sich ein Einschlagloch in der Größe von ca. 1,50 x 1,50 Meter. Der Eigentümer und der Wachdienst waren vor Ort.

Einsatzkräfte

Aufgrund der Funkalarmierung nach dem Einsatzstichwort H1.2 (Eigentumssicherung über 6m² bzw. mehr als ein Objekt), rückten ab 0402 Uhr folgende Fahrzeuge des Technischen Hilfswerkes gemäß AAO (Alarm- und Ausrückordnung) in den Holzweg aus:

  MLW 2t 0/2/5/7
  GKW 1 + RüCo

Zusatzfahrzeuge
  KdoW 1/0/0/1
  LKW 8t0/2/0/2
  Gesamt10

Anmerkung: Aufgrund der Tatsache, das sowohl der GKW 1 wie auch der RüCo sich zum Zeitpunkt der Einsatzanforderung in der Werkstatt befand, musste von der AAO abgewichen werden und das benötigte ergänzende Material auf dem LKW nachgeführt werden. Der KdoW hat ebenfalls abweichend zur AAO die Ersterkundung vorgenommen.

Erste Massnahmen

Die Besatzung des KdoW hat kurz den Materialbedarf ermittelt und eine entsprechende Anforderung zur Nachführung des Materials an die Unterkunft abgesetzt. Die Kräfte des 1. Fahrzeuges entfernten die restlichen Scheibenteile aus der Glaseinfassung der Schaufensterscheibe und beseitigten die angefallenen Glasscherben sachgerecht.

 
 

Weitere Massnahmen

Nach kurzer Beratung wurde sich dazu entschieden, die Öffnung mittels Zangenmethode zu verschließen. Eine Anwendung der üblichen Vorbaumethode konnte nicht angewandt werden, da die Deckenhöhe in der Durchfahrt mehr als 4,50 Meter hoch war. Durch das rückwärtige Einsetzen (waagerecht) von 3 Kanthölzern und das gemeinsame Verschrauben (Verlegeplatten und Kanthölzern) mittels langen Spaxschrauben wurde ein kompakter Verschluss der Seitenscheibe hergestellt. Die angefallenen Glasscherben wurden sachgerecht beseitigt.

Schlussbetrachtung

Die Eigentumssicherung wurde routinemäßig abgewickelt. Der Einsatz konnte um 0525 Uhr abgeschlossen werden.

 

Text: Wolfgang Reuber


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