EigentumssicherungUnter dem Begriff Eigentumssicherung sind alle Maßnahmen definiert, die dazu dienen, fremdes Eigentum vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Die Ursachen solcher Schadensereignisse haben vielfältige Gründe. Hier wären zu nennen:
Auch das gewaltsame Öffnen von Wohnungstüren durch Polizei oder Feuerwehr fällt unter diesen Bereich. Eine weitere Variante ist die Verwahrung nach § 41 HSOG*. Hier müssen ggf. auch Zugänge verschlossen werden, aber unter dem Hintergrund, die Räumlichkeiten vor der Beseitigung von Spuren zu schützen. * Hessisches Gesetz über die Sicherheit und Ordnung (Polizeigesetz) |
Der Transport des MaterialsIn den ersten Jahren hatten wir hierzu einen Bundeswehr-Einachsanhänger 1,5t auf dem wir Material und zusätzliches Gerät verlastet haben. Mit Bau unseres Rüstcontainers (RüCo) konnten wir wesentlich mehr Material und Ausstattung mitführen. Da zunehmend auch viele Kleinschäden zu bearbeiten sind haben wir noch eine Palette entwickelt, die auf dem MLW 2t der FGr I ihren Platz findet. Das VerschlussmaterialAnfangs beschafften wir große Spanplatten (Stärke 19 mm) in den Dimensionen 207 x 271cm. Die Platten wurden vorab zugeschnitten, sodass sie auf dem entsprechenden Transportmittel verlastbar waren. Später sind wir dann dazu übergegangen die so genannten Verlegeplatten, in der gleichen Stärke, einzusetzen. Vorteil dieser Plattenart ist es, dass wir uns den Zuschnitt sparen und die Platten, bedingt durch Nut und Feder problemlos zusammenfügen können. Weiterhin kann die Platte von einem Helfer getragen werden. Die Platten haben die Größe 205 x 92,5 cm. Zur Aufnahme der Platten dienen Kanthölzer in den Dimensionen 8 x 10 cm bzw. 10 x 12 cm. Abgerundet wird das Material durch Bretter und Dachlatten. Die EinsatztaktikAufgrund der vorgenannten Entwicklung haben wir heute die Einsätze in 2 Alarmkategorien eingeteilt:
|
|
|
Die VerschlussmethodenNachdem wir einige Jahre Erfahrungen gesammelt haben, entwickelten wir in 1992 fünf verschiedene Verschlussmethoden.
Detailierte Informationen zu den einzelnen Methoden,
Sonderbauweisen sind Verschlussmethoden die aus Kombinationen der abgebildeten Methoden bestehen. Sie finden immer dann Anwendung, wenn die zu verschließenden Öffnungen besondere Formen vorgeben. Zum Verschluss von Wohnungstüren, die ggf. gewaltsam geöffnet worden sind, werden Einsteckschlösser, Schließzylinder und dgl. mit geführt.
Bad Homburg, Oktober 2002
|