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Einsatz von Akkus zum Betrieb von KleinausstattungsgerätenViele unserer heutigen einsatztechnischen Ausstattung funktioniert mit Strom. Wir haben zum Einen eine Vielzahl von Geräten die Ihren Strom aus dem Stromerzeuger bzw. aus dem Netz beziehen. Zum Anderen aber auch viele Geräte die ihre Energie aus Primärzellen (Batterien) oder Sekundärzellen (Akkus) beziehen. Hierzu gehören je nach Fachgruppe, Handlampen, Kopfleuchten, Anhaltestäbe, Warnblitzleuchten, Telefone, Messgeräte und vieles mehr. Ein Großteil der vorgenannten Geräte, außer den Hand- und Kopfleuchten sowie Funkgeräten wurden oder werden noch mit Batterien betrieben. Batterien sind zwar eine schnelle Lösung, gekauft, benutzt und entsorgt. Dies mag im privaten Leben gut funktionieren, aber nicht im Einsatzbetrieb. Kennen wir nicht alle die Situation: Es ist Nacht, man greift zum Anhaltestab und will das Stoplicht einschalten und nichts geht! Was war passiert? Die Batterien sind seid irgendwann im Anhaltestab, er wurde schon lange nicht mehr benutzt und vielleicht zeigen die Batterien schon Zersetzungserscheinungen die sich schon auf das Innere des Anhaltestabes übertragen haben. Ergebnis: Nicht nur die Batterien sind leer - nein auch der Anhaltestab kann nur noch ausgesondert werden. Um diesen ganzen Problemen aus dem Weg zu gehen bietet es sich an ganz von den Batterien abzuwenden und nur Akkus einzusetzen. Jedoch kommt es hier auf folgende Punkte an:
Bei korrekter Behandlung eines NiCd-Akkus hat dieser eine Lebensdauer von bis zu 1000 Zyklen (Laden-Entladen)! Ab 1997 haben wir damit begonnen, innerhalb von 3 Jahren, alle batteriebetriebene Gerät auf Akkus umzustellen. Hierzu mussten insgesamt 400 Akkus, gemäß nachfolgender Aufstellungen beschafft werden. Beschaffungsablauf
Bei den Beschaffungen in 2001 und 2002 handelt es sich nur um Ersatz- bzw. Ergänzungsbeschaffungen für defekte Akkus oder neue Ausstattung wie Awitel/Awinap. Beschaffungskosten
Verteilung auf die Einheiten
Um alle diese Akkus zu Pflegen und zu Laden wurden 13 Ladegeräte (4 Ladeschächte pro Gerät) und ein Ladegerät für Blockakkus, mit entsprechender Ladetechnik, beschafft. Drei der Ladegeräte wurden der FGr FK fest zugeordnet. Alle Akkus werden mit Beschaffungsjahr und lfd. Nummer gekennzeichnet um die Lebensdauer zu überwachen. Der Tod eines jeden Akkus ist es, wenn er immer nur kurz benutzt wird und dann wieder in das Ladegerät zurück gesteckt wird. Die Chemie des Akkus muss immer in Bewegung gehalten werden damit das so genannte "Einschlafen" verhindert wird. Auch sind viele Ladegeräte, die mitgeliefert werden, nicht in der Lage die Akkus ausreichend und schonend zu laden. Um dies im ehrenamtlichen Betrieb zu Gewährleisten, werden alle Akkus im halbjährlichen Rhythmus, gemäß Merkblatt MB0007, behandelt. Schon im ersten Jahr war eine deutliche Verbesserung bei den Hand- und Kopfleuchten zu erkennen. Auch bei allen anderen Geräten kam es nicht mehr zu Ausfallerscheinungen. Eine wichtige Einsatzkennzahl ist damit erfüllt. Über die gesamte Laufzeit von 7 Jahren sind nur insgesamt bisher 15 Akkus ausgefallen, was einen Wiederbeschaffungswert von EUR 92,88 darstellt. Defekte Akkus
Um den Bereich der Akkus für die Handsprechfunkgeräte (FuG 10, FuG11) ebenfalls dem Standard anzupassen wurde entsprechende Ladetechnik beschafft. Dieses Gerät macht es möglich, dass die verschiedenen Akkus der Funkgeräte von Zeit zu Zeit vollständig entladen und wieder geladen werden und somit nicht "Einschlafen". Fazit:Wenn man den Bedarf an Batterien eines Ortsverbandes mit einem TZ, einer FGr R, einer FGr I und einer FGr FK => 372 Stück betrachtet und davon ausgeht, dass die Batterien mindestens ein Mal pro Jahr erneuert werden müssen (Einsätze nicht berücksichtigt) würde dies bedeuten, dass in 8 Jahren insgesamt mindestens ca. 3000 Batterien hätten gekauft werden müssen. Die nachstehende Vergleichsrechnung macht das Einsparvolumen überdeutlich. Der Umweltaspekt ist ein weiterer Punkt eine solche Lösung anzustreben. Vergleichsrechnung
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